EUROPEAT

Methoden und Szenarien umweltschonender Landnutzung europäischer Moorböden

In vielen europäischen Ländern sind die aktuellen Landnutzungskonzepte für Moore mit einer Reihe von Umweltproblemen, wie Treibhausgasemission, Nährstoffauswaschung in Oberflächengewässer, Sackung und Verringerung der Biodiversität, verbunden. Daher wurden von den 6 Projektpartnern aus 6 verschiedenen Ländern Feld- und Labormessungen und -experimente durchgeführt, Modelle entwickelt und verbessert. Die Auswirkung von Klimaänderung auf die Moorböden wurde untersucht. Maßnahmen, Empfehlungen und Leitfäden werden formuliert, um Moorböden zu schützen, deren Zerstörung zu vermindern oder um Moore zu renaturieren. Arbeitsschwerpunkt am Ökologie-Zentrum war die Entwicklung eines semi-quantitativen Entscheidungsunterstützungssystems zur Prognose der langfristigen Entwicklung von Ökosystemen auf Moorböden. Regelmäßige Feldmessungen wurden auf einer Fläche im Eidertal durchgeführt und einige Messungen im Labor vorgenommen.

Laufzeit: 01.09.2002 bis 28.02.2006
Kontakt: Dr. Michael Trepel
Projektkoordination: Dr. M. Trepel
Wissenschaftl. Bearbeiter: Prof.Dr. Klaus Dierßen; A. Knieß; Dr. W. Kluge; Dr. B. Holsten; W. Klauder; B. Pagels; F. Pieper
Studentische Hilfskräfte: A. Heinrich
Kooperationspartner: Projektkoordination durch ALTERRA, NL; Warsaw Agricultural University, Warschau, PL; Cranfield University, Silsoe, GB; University of Agricultural Sciences, Uppsala, SW; Norwegian Centre for Soil and Environmental Research, Jordforsk, N
Auftraggeber: Finanzierung durch die Europäische Kommission innerhalb des 5. Rahmenprogramms

Weitere Informationen über das Projekt sind in der englischen Projektbeschreibung oder auf der offiziellen Projekt Homepage erhältlich.