AuDiD

Ausbreitungsprozesse, Diasporenverfügbarkeit und Diversität in Flusstal-Landschaften

Die Diversität von Pflanzenbeständen wird vor allem durch abiotische Standortbedingungen, biotische Interaktionen, das Störungsregime und auch die Diasporenverfügbarkeit beeinflusst. Ziel des Projektes war es herauszufinden, ob die pflanzliche Artendiversität im Hauptuntersuchungsgebiet (Oberes Eidertal, Nordwestdeutschland) diasporen- und/oder mikrohabitatlimitiert war. Ein Schwerpunkt des Projektes lag auf der Untersuchung hydrochorer Ausbreitungsprozesse, da die Ausbreitung pflanzlicher Diasporen mit dem Wasser als Hauptausbreitungstyp in Flusssystemen zu erwarten war. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der experimentellen Aufhebung von Diasporen- und Mikrohabitatlimitation mittels restitutiver Maßnahmen wie Extensive Beweidung, Oberbodenabtrag, Mahdguttransfer und Ansaat ausgewählter Feuchtgrünlandarten.

Laufzeit: 01.06.2002 bis 30.12.2005
Projektkoordination: Prof. Dr. K. Dierßen; Prof. Dr. K. Jensen
Wissenschaftl. Bearbeiter: Dr. Leonid Rasran; Dr. Kati Vogt
Studentische Hilfskräfte: Christiana Anagnostou; Ulrike Fohgrob; Stephanie Otten; Franziska Trost
Auftraggeber: DFG