Renaturierung degradierter Uferabschnitte an Seen der Holsteinischen Schweiz

In dem Projekt wurde ein übergreifendes Konzept für die Erhaltung und Entwicklung der Röhrichte der Seen der Holsteinischen Schweiz erarbeitet. Eine zentrale Rolle spielte in dem Vorhaben die Bewertung des in jüngerer Zeit stark zunehmenden Fraßdrucks durch Wasservögel auf die Röhrichte. Neben der Bewertung der Wasservögel als Faktor für den Schilfrückgang wurden Managementkonzepte zur Reduzierung des Schilffraßes entwickelt. In ausgewählten Seen sind Zäunungen des Röhrichts und verschiedene Varianten von Wellenbrechern zum Schutz von bestehenden Schilfbeständen getestet worden. Zudem wurden Schilfpflanzung (Ballenpflanzung von Individuen regionaler Herkunft) erprobt, um über eine Ausbreitung bzw. Wiederansiedlung des Röhrichts eine Verbesserung der ökologischen Situation der Röhrichte zu erreichen.

Laufzeit: 20.07.2005 bis 30.03.2010
Projektkoordination: Prof. Dr. Kai Jensen
Wissenschaftl. Koordination: Wiebke Schoenberg
Wissenschaftl. Bearbeiter: Dr. Bettina Holsten
Kooperationspartner: Universität Hamburg; Kreis Ostholstein, Fachdienst Naturschutz; Kreis Plön, Amt für Umwelt; Landesamt für Natur und Umwelt Schleswig-Holstein, Abteilung 4 (Gewässer); Staatliches Umweltamt Kiel; LAG Schwentine-Holsteinische Schweiz; Re-Natur GmbH; Büro für Feldornithologie; Herr Chr. Buske; Limnologische Station der TU München; Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein; Naturschutzbeauftragte des Kreises Ostholstein; Naturschutzbeauftragte des Kreises Plön
Auftraggeber: Deutsche Bundesstiftung Umwelt; Landesamt für Natur und Umwelt Schleswig-Holstein, Abteilung 4 (Gewässer); LAG Schwentine-Holsteinische Schweiz