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Institut für Natur- und Ressourcenschutz | Graduiertenschule   

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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Abteilung Ökosystemforschung und Geoarchäologie



Foto Ranoraraku

Menschen beeinflussen seit langer Zeit die Entwicklung der Landschaften der Erde. Landnutzung veränderte die Vegetation. Der Anbau von Kulturpflanzen und die Haltung von Weidetieren hinterließ Spuren in den Böden, den Sedimenten und im Relief der Landschaft. Menschen prägen durch Landnutzung in manchen Regionen seit Jahrtausenden den Wasserhaushalt und die Stoffkreisläufe in gravierender Weise.

BildbeschreibungWir untersuchen mit ökosystemaren und geoarchäologischen Methoden, wann, wo, wie und warum Menschen die Landschaften der Erde genutzt haben. Wir gehen den Landnutzungsfolgen und dabei den Wechselwirkungen zwischen menschlichen Kulturen und Veränderungen der Ökosysteme auf den Grund. Unsere Untersuchungsgebiete liegen in Mittel-, Süd- und Südosteuropa, in der Türkei, in Äthiopien, in Ostasien, in Lateinamerika und auf Inseln im Pazifischen Ozean (Osterinsel, Robinson Crusoe Insel, Galápagos, Palau u.a.m.), Atlantischen Ozean (Island, Grönland, Falklandinseln, US Virgin Islands u.a.m.) und im Indischen Ozean (Mauritius).




Projekte


Projektbereiche



Projektbereich Polarökologie

    • Verbundprojekt: WTZ Russland - CATS; Das arktische transpolare System im Wandel; Vorhaben: Ökologische Konsequenzen des Klimawandels in sibirischen Schelfmeeren (TP4)
      CATS-UniKiel ist ein Arbeitspaket (WP4) des Verbundvorhabens CATS (The Changing Arctic Transpolar System;# 03V01399). ln diesem Rahmen soll untersucht werden, welche ökologischen Effekte die mit dem Klimawandel einhergehenden Umweltveränderungen (Ozeanerwärmung, Veränderungen in der Verteilung
      von Wassermassen und der Meereisdynamik, Flusseintrag und kryo-pelago-benthischer Kopplung) in den sibirischen Schelfmeeren haben. Projekte


Projektbereich Erforschung von Inselökosystemen

    • Osterinsel (Rapa Nui, Chile: Landnutzungs- und Kulturwandel
      Auf der Osterinsel werden Boden- und Sedimentarchive mit geoarchäologischen Methoden untersucht, um Erkenntnisse über den Wandel von Ökosystemen, seine Ursachen und seine Wirkungen auf die Gesellschaft und Kultur der Insel zu gewinnen.
    • Robinson-Crusoe-Insel (Chile): Historischer Landschaftswandel
      Auf der etwa 700 km vor der chilenischen Küste liegenden Robinson-Crusoe-Insel werden die Folgen der Einführung von Haustieren und Neophyten sowie von historischen und rezenten Landnutzungen für die Ökosystementwicklung untersucht. Seit dem 2010 werden außerdem die ökosystemaren Konsequenzen des Tsunami vom 27.02.2010 an der Inselküste erforscht.
    • Galápagos-Inseln Floreana und San Cristóbal (Ekuador): Anthropogener Landschaftswandel
      Auf zwei bewohnten Inseln des Galápagos-Archipels werden die Wirkungen der Landnutzung, hier vor allem die Öffnung der Inselwälder durch Etablierung von Haustierhaltung und Gartenbau, auf die historische, rezente und künftige Ökosystementwicklung erforscht. Zudem werden hier Wechselwirkungen zwischen klimatischen Extremereignissen (z.B. El Niño) und Landschaftswandel untersucht. Projekte


Projektbereich Erforschung von kontinentalen Ökosystemen

    • Holozäne Bodenbildung und Bodenerosion in Seeeinzugsgebieten
      Vergleichende Untersuchungen von Böden und Kolluvien sowie Seesedimenten innerhalb von Seeeinzugsgebieten ermöglichen Aussagen zum zeitlichen Ablauf und der Intensität der im Holozän abgelaufenen Prozesse sowie zum Sedimenttransfer und dessen Steuergrößen.
    • Holozäne Bodenbildung und Bodenerosion im mitteldeutschen Schwarzerdegebiet
      An verschiedenen Standorten in Sachsen-Anhalt werden begrabene detailliert untersucht, um verschiedene Stadien der Bodenentwicklung und –zerstörung und deren Prozesse zu rekonstruieren.
    • Umweltwandel in den Dörfern Brandenburgs während des Mittelalters
    • Geoarchäologisch-geomorphologische Untersuchungen am Tell Arslantepe (Malatya, Türkei) Ziele dieser Untersuchungen sind die Rekonstruktion der holozänen Boden- und Umweltentwicklung, des (durch Erosion und Sedimentation) zerstörten prähistorischen Siedlungsnetzes sowie der mit dem Tellwachstum einhergehenden Stoff- und Energieflüsse.
    • Geoarchäologisch-geomorphologische Untersuchungen an archäologischen Grabungen in Bosnien-Herzegowina
      Ziele dieser Untersuchungen sind die Rekonstruktion der holozänen Boden- und Umweltentwicklung, des neolithischen Siedlungsnetzes sowie der mit dem Tellwachstume einhergehenden Stoff- und Energieflüsse.
    • Landnutzungswirkungen in Nordchina während der vergangenen 5000 Jahre Projekte


Projektbereich Graduiertenschule „Human Development in Landscapes“

    • Adaptation of geomorphometry for research of past and present ecosystems
      The geomorphometry is the quantitative part of geomorphology and based on characteristics of the land surface – “morphometric variables” calculated from digital elevation model. The main goal of our work is the development of methodology for the application of advance theory of geomorphometry for the solution of practical tasks during investigations of spatial organisation and transformation of ecosystems. In the framework of this theme the next research directions are in developing
    • Geomorphologische und geoarchäologische Untersuchungen an einem mehrphasigen Siedlungshügel in Sachsen-Anhalt
      Ziel des Projektes ist die Rekonstruktion der prä-, syn- und postbesiedlungszeitlichen Umweltbedingungen sowie die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Umland und Siedlung während der ca. 4000 jährigen Besiedlung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse der Charakteristika der Siedlungsschichten, (xrf, xrd, P, Si, Phytolithe, Holzkohlen, Schnecken) um siedlungsbedingte Stoff- und Energieflüsse modellhaft zu rekonstruieren.
    • Rekonstruktion der holozänen Landschaftsentwicklung im Mittelgebirge Spessart (Deutschland)
      Die hochauflösende, interdisziplinäre Studie verbindet Ergebnisse von Geomorphologie, Bodenkunde, Archäologie und Anthrakologie um einen Einblick in die holozäne Vergangenheit des südlichen Spessarts zu erhalten und Zusammenhänge zwischen Klima, Mensch, Vegetation und Oberflächenformen herzustellen.
    • Landschafts- und Landnutzungsdynamik im Süden Äthiopiens zum Anfang



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